My own private Rome

Roma (I), 1997

Für die Serie My own private Rome birgt Robert Gschwantner Glasbausteine wie einen Schatz aus dem Boden, wo er seine erste Installation im archäologischen Parco di Veio nahe Rom vergraben hat (1997). Die Geometrie und der Glanz der quadratischen Skulptur stehen im Kontrast zur Natur, ganz im Gegensatz zu dem auf dem Wasser des Lago di Bracciano schwimmenden Glasteppichs (1997).

Wie eine Qualle hebt und senkt sich die gewölbte Oberfläche mit dem Wellengang und vermittelt dem Betrachter etwas Organisches. Dasselbe Quadrat, das in einen metallenen Rahmen eingespannt ist, stellt er auf eine Freitreppe im Zentrum Roms. Die Glaswölbung spiegelt die Architektur, jeder einzelne Baustein die Materialität der Steinwände wider.